Nachhaltigkeit


Upcycle My Museum!

Nachhaltigkeit ist eines der großen Schlagworte des 21. Jahrhunderts und die wichtigste Verhaltensleitlinie für alle notwendigen Maßnahmen zur Sicherung einer lebenswerten Zukunft. Um sich mit den Möglichkeiten einer Positionierung des Museums zu diesem großen und wichtigen Themenbereich zu beschäftigen, richtete das RJM im Januar 2020 eine Arbeitsgruppe ein.

Inzwischen gibt es ein Konzept dazu, wie Nachhaltigkeit zunehmend Teil unseres eigenen Arbeitsalltags werden kann. Im Bereich der Vermittlung wurde die Idee von Themenreihen mit Veranstaltungen und kleinen Interventionen entwickelt.

Mehr Infos zu unseren Überlegungen und Ansätzen haben wir für das LVR-Magazin rheinform 01/2021 zusammengetragen: Upcycle My Museum! Ansätze für mehr Nachhaltigkeit im Rautenstrauch-Joest-Museum.


Themenreihe: Rethink Fashion!

Im Juni 2021 ist unsere erste Themenreihe in Kooperation mit der Frauenrechtsorganisation FEMNET gestartet: Rethink Fashion! Mit Akteur*innen aus Politik und Wirtschaft, mit Aktivist*innen und Künstler*innen werden wir noch bis ins Frühjahr 2022 über wirtschaftliche und soziale Aspekte einer globalisierten Textilwirtschaft sprechen, Probleme, aber auch Alternativen aufzeigen. Zur Eröffnung kamen bei einer spannenden Diskussion zum frisch verabschiedeten Lieferkettengesetz Stimmen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft sowie von Aktivistinnen aus Myanmar zu Wort. Eine Aufnahme steht jetzt auf unserem YouTube-Kanal: Der Weg zur Nachhaltigkeit: Gesetzliche Regelungen für Faire Lieferketten

Fr. 07.01.2022
10:30 Uhr

Upcycling-Schmuckwerkstatt


Fr. 07.01.2022
10:30 - 15:00 Uhr

Themenreihe: Rethink Fashion!
Upcycling-Schmuckwerkstatt | Workshop


So. 24.04.2022
11:00 Uhr

Themenreihe: Rethink Fashion!
Ein T-Shirt zum Leben | Abschlussveranstaltung


 

Intervention

Auch in unserer Dauerausstellung sollen kritische Aspekte der Bekleidungsproduktion und Lösungsansätze sichtbar werden. Zusammen mit Studierenden der ecosign/Akademie für Gestaltung überarbeiten wir einen Teilbereich der im Jahr 2010 eröffneten Abteilung „Der Körper als Bühne“.

In der Abteilung wird anhand von Kleidung aus verschiedenen Regionen der Welt aufgezeigt, dass sie nicht nur zum Schutz dient: Mit Kleidung, Accessoires und Körperverzierungen geben Menschen überall auf der Welt Auskunft darüber, welche Position sie innerhalb ihrer Gemeinschaft haben oder haben möchten. In Anlehnung daran wird sich eine Intervention im Zentrum des Raumes mit nachhaltiger Mode auseinandersetzen.

In Kooperation mit

 

Gefördert durch

 
 

Illustration: Studio Quack