Ausstellungen


Intervention

22. Mai bis 7. November 2021

Rautenstrauch-Joests Katze
Das Kratzen an der Black Box kolonialer Fotografien – eine kollaborative Arbeit der Artist Meets Archive Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh

Das Artist-Meets-Archive Programm fand im Mai 2021zum zweiten Mal in Kooperation mit der Photoszene Köln im Rautenstrauch-Joest-Museum statt. Die Künstlerin Yasmine Eid-Sabbagh, die im Sommer 2020 für ein Artist Residency Programm das Museum und die Sammlung erforscht hat, präsentiert ihr erarbeitetes Werk in der Dauerausstellung des Museums. Hierbei fungiert das Rautenstrauch-Joest-Museum als zentraler Ort des Artists Meets Archive Programms. Unter anderem gibt es einen zentralen Display für alle fünf Artist Meets Archive Künstlerinnen.

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Sonderausstellung

1. April 2021 bis 9. Januar 2022

RESIST! Die Kunst des Widerstands

Die Sonderausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands" setzt sich mit unterschiedlichen Formen, Momenten und Geschichten des Widerstands gegen den Kolonialismus und seine aktuellen Kontinuitäten auseinander.

Dazu lädt das RJM die Kurator*innen und Aktivist*innen Peju Layiwola aus Nigeria, Esther Utjiua Muinjangue & Ida Hoffmann aus Namibia, Tímea Junghaus aus Ungarn und Elizaveta Khan & Mona Leitmeier aus Köln ein, eigene Räume zu kuratieren. Ergänzt werden diese durch Objekte aus der Sammlung des RJMs, historische Materialien, persönliche Zeugnisse und Werke zeitgenössischer Kunst. Die Ausstellung bietet durch Werkstätten im Ausstellungsraum mit einem umfangreichen Veranstaltungs- und Vermittlungsprogramm Orte für Zusammenkunft, Reflexion und Aktion.

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Vorschau


Blickpunkt

5. November 2021 bis 20. Februar 2022

Eine Seele in Allem
Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans

Die Ausstellung „Eine Seele in Allem – Begegnungen mit Ainu aus dem Norden Japans“, die vom 5. November 2021 bis 20. Februar 2022 im Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt zu sehen ist, schenkt den Kulturen der Ainu-Gruppen und ihrem Weg nach Anerkennung besondere Aufmerksamkeit. Die Gruppen der Ainu gelten als die indigenen Bewohner*innen Nordjapans, die ursprünglich als Jäger-Sammler-Gemeinschaften überwiegend auf den Inseln Hokkaido und Sachalin lebten. Ab Mitte des 19. Jahrhundert wurden sie von Japan kolonisiert, umgesiedelt und ausgebeutet. Erst nach Mitte des 20. Jahrhunderts entstand eine starke Rückbesinnung auf ihre Traditionen und eine Revitalisierungsbewegung entstand, die 2008 zur Anerkennung als indigene Gruppe und 2019 zu deren gesetzlicher Implementierung seitens der japanischen Regierung führte. In der Ausstellung liegt der Hauptfokus auf der aktuellen Revival-Bewegung der Ainu-Gruppen mit einer Vielzahl von Stimmen von Ainu-Repräsentant*innen. Außerdem erfahren die Besucher*innen mehr über die Historie der musealen Sammlung, bekommen einen Einblick in die Glaubensvorstellungen sowie den Wandel von Stereotypen und einen Eindruck von der Schönheit der materiellen Kultur. Ein besonderes Highlight stellt ein besticktes Ainu-Gewand aus Rindenbast dar. Die Ausstellung verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart, eröffnet neue Perspektiven und berührt durch die Intensität der vielseitigen „Begegnungen“. Eine Ausstellung in Kooperation mit dem Ainu-National-Museum, Hokkaido und der Japan Foundation Köln

 
 

Unsere Ausstellungsformate

Sonderausstellungen

Die große Ausstellungshalle bespielen wir mit unterschiedlichsten Sonderausstellungen und spannendem Programm.

Blickpunkt

Auf der Ausstellungsfläche „Blickpunkt“ beleuchten wir unsere eigene Sammlung immer wieder neu und kritisch in enger Zusammenarbeit mit den Herkunftsgemeinschaften.

Intervention

Um unsere Dauerausstellung, die 2010 eröffnet wurde, mit neuen Ansätzen und Ideen zu beleben, gibt es regelmäßig sogenannte „Interventionen“. Manchmal klein, manchmal groß, gedacht und umgesetzt von eingeladenen Künstler*innen, Student*innen, Vereinen oder von uns selbst.
Zu den Interventionen