7. Mai bis 30. August 2026
WE ARE WHAT WE ARE NOT
Was fehlt, erzählt seine eigene Geschichte.
Wenn Objekte aus einer Museumssammlung verschwinden, bleiben Spuren zurück: Katalogeinträge, Inventarnummern, Klassifikationssysteme. Sie markieren, was weg ist – ersetzen es aber nicht. Das Fehlende bleibt als Gespenst im Archiv.
WE ARE WHAT WE ARE NOT zeigt keine Objekte aus den Beständen des RJM. Die Ausstellung des Kurators und Künstlers Yohannes Mulat Mekonnen richtet den Blick auf das, was nicht mehr da ist – und fragt, was diese Abwesenheiten über das Museum, seine Geschichte und seine Machtstrukturen erzählen
Begleitprogramm
Führung mit Yohannes Mulat Mekonnen in engl. Sprache
Sonntag, 17. Mai 2026, 14 Uhr: Führung durch die Sonderausstellung WE ARE WHAT WE ARE NOT mit dem Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen. Die Führung findet in engl. Sprache statt.
ARTIST TALK mit Yohannes Mulat Mekonnen und Nanette Snoep
Mittwoch, 20. Mai 2026, 17:45 Uhr: Ein Gespräch zwischen dem Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen und der künstlerischen Direktorin des RJM, Nanette Snoep, über die neue Ausstellung We Are What We Are Not.
Psychoanalysis Session: Sleeping Inside Another*s Dream
Samstag, 13. Juni 2026 und Sonntag, 14. Juni 2026 mit mit Suraphel Mathewos Alemn und Yohannes Mulat Mekonnen. Sessions ab jetzt buchbar! Tauche ein in den Traum eines anderen Menschen. Verliere Fragmente. Erfinde Erinnerungen. Und verlasse den Raum vielleicht mit einer Geschichte, die nicht mehr ganz deine eigene ist.
Dinner-Performance "EAT A MUSEUM"
Freitag, 19. Juni 2026, 19 Uhr: Im Rahmen der Ausstellung WE ARE WHAT WE ARE NOT lädt Sie der Künstler und Kurator Yohannes Mulat Mekonnen dazu ein, das Museum mit allen Sinnen zu erfahren – das heißt: Sie essen nicht nur im Museum, sondern das Museum selbst. Tickets sind über Rausgegangen erhältlich.
Über den Künstler und Kurator
Yohannes Mulat Mekonnen ist ein äthiopischer Filmemacher und multidisziplinärer Künstler, der an der Schnittstelle von visueller Anthropologie, Film und kuratorischer Praxis arbeitet. Derzeit ist er Gerda-Henkel-Forschungsstipendiat am Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln sowie Stipendiat für Visuelle Anthropologie am Global Heritage Lab der Universität Bonn.